Als Physiognomik bezeichnet man die „Kunst“, aus dem unveränderlichen physiologischen Äußeren des Körpers, besonders des Gesichts, auf die seelischen Eigenschaften eines Menschen zu schließen.
Psychologische Physiognomik (nach C. Huter) bedeutet Gesichts- und Körperausdruckskunde, sowohl des Charakters als auch der seelischen Strukturen des Menschen. Beides ist ausgedrückt in der Ausgestaltung des Körpers, der Gesichtsformen und deren Strahlung. Der Fachmann findet Hinweise über Stärken und Schwächen, Energie und Bedürfnisse, Veranlagungen und Krankheiten. Daher findet sich die praktische Anwendung der Physiognomik im täglichen Umgang mit unseren Patienten, Partnern, Kindern, Vorgesetzten und Mitarbeitern.
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Die Psychologische Physiognomik stellt die Grundlage für die Pathophysiognomik (n. N. Ferronato) dar; d.h., Krankheits- und Gesundheitszeichen im Gesicht erkennen. Farbe, Spannung und Ausstrahlung des Gesichts sind welentliche Mosaiksteine der (diagnostischen) Einschätzung.
Lerninhalte sind: 1.Teil (vermittelt Basisinformation, wie z.B.): Was ist Psycho-Physiognomik? Wer war C. Huter? Die Zelle als Grundlage der Menschenkenntnis Die 3 Keimblätter Die 3 Grundnaturelle Die 4 Temperamente Die 3-Teilung des Gesichtes Die Achsen am Kopf nach C. Huter Die Unterstirn Die Mimik und Körpersprache Die Mimik, Test und Übungen mit der Mimik Die Nase
Bietet bereits Raum für Übungen mit Teilnehmern.
2. Teil Das OhrDas AugeDer Mund Das Seitenhaupt Das Hinterhaupt Das Oberhaupt Gesamtbeurteilungen durch die Teilnehmer Weitere Übungen mit Teilnehmern
3. Teil (Patho – Physiongonik) Einführung in die Krankenphysiognomik nach C. Huter und die Pathophysiognomik nach Natale Ferronato
Die Pathophysiognomik ist bei meiner therapeutischen Vorgehensweise eine äußerst wichtige Grundlage der ganzheitlichen Diagnostik für die weitere Behandlung. Bevor eine Krankheit sich klinisch darstellt, gibt der Körper durch seine vielfältigen Veränderungen in Form, Farbe, Struktur und Fältelung feine und feinste Hinweise auf einen bestehenden Mangel oder Überfluss. Schon sehr frühzeitig zeigt der Körper an, welches Organsystem betroffen sein kann oder der Behandlung bedarf. Diese Veränderungen sind häufig über klinische Methoden noch nicht nachweisbar.
Damit bekommen Menschen in medizinischen bzw. heilkundlichen Berufen eine zusätzliche Diagnosemöglichkeit.
In diesem Blockseminar werden die Grundlagen der Psycho- und Patho-Physiognomik vermittelt.
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